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Vision der gebana ag Zentraler Bestandteil der Vision der gebana ag ist es, dass die Grundsätze des Fairen Handels und einer nachhaltigen Entwicklung auf breiter Ebene zum Durchbruch gelangen und eines Tages zur Norm der Handelsbeziehungen werden. Die gebana ag ist dem Grundgedanken des qualitativen Wachstums verpflichtet. In enger Zusammenarbeit mit ihren Handelspartnern/innen wird durch eine soziale, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Ausgestaltung der unternehmerischen Tätigkeit eine gemeinsame qualitative und quantitative Entwicklung angestrebt. Ausgehend von einem umfassenden Qualitätsbegriff, werden die Bedürfnisse der verschiedenen Partner/innen (Stakeholder) der gebana ag gebührend berücksichtigt. Ein weiteres zentrales Element ist das Erarbeiten einer Kostenwahrheit, welche ökologische und soziale externe Kosten möglichst weitgehend integriert. Mit Hilfe von Kapitaltransfer und Direktinvestitionen soll zudem besonders kleineren Produzenten/innen in wirtschaftlichen Randregionen der Zugang zu Kapital und Markt erleichtert werden. Die gebana ag verfolgt kritisch die Globalisierungsentwicklungen und erachtet es als ihre Aufgabe, beispielhaft an zeitgemässen Formen des Wirtschaftens zu arbeiten und dadurch einer alltäglich lebbaren und erfahrbaren Kultur der Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt eine konkrete Form zu geben. Leitbild der gebana ag 1. Die gebana ag bekennt sich zu den Prinzipien des Fairen Handels und bezweckt auf einer nationalen und internationalen Ebene:
2. Die gebana ag erfüllt ihren Zweck unter Berücksichtigung kaufmännischer Grundsätze; ihr Handeln ist darauf ausgerichtet, das von Aktionärinnen und Aktionären sowie Gläubigerinnen und Gläubigern zur Verfügung gestellte Kapitel zu erhalten und eine langfristig angemessene Rendite auf dem Eigenkapital zu erzielen. 3. Die gebana ag sieht sich als Teil in einem ganzheitlichen partnerschaftlichen Gefüge, in dem die Anliegen aller Anspruchsgruppen (Stakeholder) und der Natur gebührend berücksichtigt werden. 4. Die gebana ag schliesst ein auf Gewinnmaximierung ausgerichtetes Handeln sowie jegliche Aktivitäten zur Vermögens- oder Einkommensumverteilung von unten nach oben aus. 5. Die gebana ag fördert partnerschaftlich vernetzte Strukturen auf allen Ebenen; Beteiligungs- und Kooperationsverhältnisse sollen in der Regel nur als gegenseitige Minderheitsbeteiligungen eingegangen werden. 6. Die gebana ag selbst sowie ihre Organe ordnen ihr Handeln stets der Maxime von grösstmöglicher Transparenz nach innen und aussen unter. Fair Trade Kriterien der gebana ag
Die vorliegenden Kriterien des Fairen Handels streben langfristig eine echte Partnerschaft zwischen allen Handelspartnern an. Sie sollen für alle Partner eine ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Entwicklung gewährleisten.
Zielsetzungen Die Produkte sollen möglichst direkt bei den ProduzentInnen und ihren Zusammenschlüssen bezogen werden, um ihnen einen Marktzugang zu ermöglichen. Arbeitsbedingungen
Zielsetzungen Lohngleichheit von Mann und Frau und Vermeidung von Diskriminierung aus rassistischen, ethnischen, geschlechtlichen und religiösen Gründen. Mit der Einhaltung der sozialen Mindestanforderungen auf betrieblicher Ebene soll die Stellung der Beschäftigten im Herkunftsland gefördert und eine Vorbildfunktion für den kommerziellen Handel übernommen werden. Preise
Zielsetzung Existenzsicherung und Ermöglichung eines Lebens in Würde Produkte
Zielsetzungen Qualitätsverbesserung und Neuentwicklung von Produkten und Produktionsmethoden, um deren Marktfähigkeit zu steigern. Schrittweise Umstellung auf ökologische Produktionsverfahren, Anbauweisen und Verarbeitungsprozesse nach den Richtlinien anerkannter Zertifizierungs- und Umweltorganisationen.
Zielsetzung Gewährleistung der Glaubwürdigkeit des Fairen Handels und Förderung der Kompetenz und Professionalität seiner Akteure.
Zielsetzungen Regelmässige Begleitung (Monitoring) und Kontrolle tragen zur schrittweisen Verbesserung der Produktionsmethoden und Produkte bei. Die Kontrollen sollen für kleinere Produktionspartner nicht marktzutrittshemmend sein, weshalb sie entsprechend unterstützt werden Bei Monitoring und Kontrolle wird auf die Förderung der Stellung der ArbeiterInnen geachtet und ein Beschwerdemechanismus geschaffen, durch welchen die Beschäftigten die Möglichkeiten erhalten ihren Anliegen Gehör zu verschaffen. Geschichte der gebana Die Geschichte der gebana ag begann in den 70er Jahren mit einer Gruppe engagierter Frauen aus Frauenfeld. Bekannt als "Bananenfrauen" kämpften sie unnachgiebig für gerechtere Arbeitsbedingungen der südländischen Bananenproduzenten und mehr Bewusstsein bei den europäischen Konsumenten.
Die vielen Kontakte zu Kleinbauern in Lateinamerika einerseits und zu Konsumenten in Europa andererseits bildeten 1998 die Basis zur Gründung der gebana ag. Garantiert gentechnikfreie Soja von Kleinbauern aus Brasilien war das erste und bis heute wichtigste Produkt der gebana ag. Weitere Produkte sind dazugekommen, zum Beispiel Dörrfrüchte aus Westafrika oder Olivenöl aus Palästina. Seit 2003 wird die Marke gebana von WWF und der Stiftung für Konsumentenschutz regelmässig mit der Höchstnote "sehr empfehlenswert" ausgezeichnet. |
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