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Geschichte und Herausforderungen für die Zukunft

Die Zusammenarbeit der gebana ag mit gebana Maghreb entstand nach einem tragischen Unfall des süddeutschen Bauern und Unternehmers Christian Zengel, der mit seinen tunesischen Partnern 1998 South Organic gegründet hatte. Nach seinem Unfall im Jahr 2003 war er nicht mehr in der Lage, das Projekt selber weiterzuführen. In Gesprächen mit der gebana ag und den tunesischen Partnern wurde 2004 vereinbart, dass die gebana ag South Organic als bio&fair Projekt weiterführen sollte. Nach grossen Schwierigkeiten in den Geschäftsjahren 2003 und 2004 konnte die Firma in den vergangenen zwei Jahren stabilisiert werden. Die Zusammenarbeit hat 2006 mit einer Beteiligung der gebana ag und der Formalisierung als gebana Maghreb stark an Verbindlichkeit gewonnen.

Die wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft sind einerseits der steigende Konkurrenzdruck durch Billigimporte aus Pakistan (für die Datteln die nicht unter dem Max Havelaar Label verkauft werden können). Andererseits sind die steigenden Ansprüche der europäischen Grosskunden an Zertifizierung und Kontrolle ein ständiges Thema.

Da es  für das Unternehmen von grosser Bedeutung ist, jeweils vor Weihnachten sehr viele Datteln verarbeiten zu können, ist ein Ausbau der Verarbeitungs- und Lagerkapazitäten geplant. Die gebana ag versucht, geeignete Finanzierungsmöglichkeiten für gebana Maghreb zu finden - private Darlehensgeber und institutionelle Geldgeber, aber auch direkte Beteiligungen von gebana-Kunden.

 
Ben Salem Halima, Oase Bargouthia, produziert für gebana Maghreb
Landfläche: 0.5 ha
ben salem halima
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Harald Lohberg, Hannover
"Glück ist unser eigentliches Wesen"

 

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