Nachhaltigkeit in Zahlen

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Einblicke weltweit

Soziale und ökologische Aspekte sind für die gebana nicht einfach nur Nebenbedingungen, sie sind Teil des Daseinszwecks. Darum wurden für 2016 erstmals auch Nachhaltigkeits-Ziele gemessen (siehe auch Jahresbericht 2016). Im laufenden Geschäftsjahr sollen dann die definitiven Messgrössen bestimmt werden.

Regelmässig trifft sich das interne Review Committee um zum Beispiel Kriterien für externe Lieferanten festzulegen, ein CO2-Kompensationsmodell zu entwickeln oder sonstige Umweltauswirkungen zu diskutieren. Es sollen zuverlässige Daten erhoben und daraus Prozessanpassungen und Projekte entwickelt werden.

Folgende Punkte konnten In 2016 verbessert werden:

  • In Benin wurde eine neue gebana gegründet und die Arbeit mit 848 neue Bauernfamilien aufgenommen
  • Es sind 137 neue Arbeitsplätze entstanden, vorwiegend in Afrika
  • Es wurden diverse Verbesserungen der Arbeitsbedingungen realisiert, z.B. Massnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit, Entstehung einer Kinderkrippe in Burkina Faso etc.
  • Eine Gewinnbeteiligung wurde auch an Mitarbeitende im Süden ausgezahlt.
  • Die jahrelange Forschung und Entwicklung zur Soja-Direktsaat (Mechanisierung des biologischen Soja-Anbaus) konnte praktisch umgesetzt und erstmals angewandt werden
  • Es wurden erstmals die Ziele in Bezug auf soziale und ökologische Aspekte erfasst
  • Die Plattform Marktzugang (Link)konnte starten
Verarbeitungsbetriebe
Bauern
Bio-Bauern

An weiteren Verbesserungen bleiben wir dran: Zum Beispiel wollen wir eine CO2-Bilanz führen und daraus Kompensations-Projekte ableiten. Und die Löhne einiger Mitarbeitenden sind noch zu tief bzw. werden die Arbeitszeiten noch nicht richtig erfasst, das wollen wir ändern. Ein grosser, wichtiger Punkt ist für uns zudem der Kontakt zu den Bauernfamilien. Hier arbeiten wir daran, die Zusammenarbeit zu verbessern und überall vollständige Kontrolle über den Warenfluss und die Zahlungen zu gewinnen.