Schokolade – so wertvoll wie Gold!

Um die verheerenden Auswirkungen des Goldabbaus zu bekämpfen, setzt die Genossenschaft Agrobosque eine originelle Idee um: Kakao aus sozial und ökologisch nachhaltiger Produktion. Wer diese Schokolade kauft, leistet einen Beitrag zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt.

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Schokolade – so wertvoll wie Gold!

Um die verheerenden Auswirkungen des Goldabbaus zu bekämpfen, setzt die Genossenschaft Agrobosque eine originelle Idee um: Kakao aus sozial und ökologisch nachhaltiger Produktion. Wer diese Schokolade kauft, leistet einen Beitrag zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt.

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Waldrodungen, Quecksilberverschmutzung, Ausbeutung von Kindern und Gewalt. Der illegale Goldabbau in Madre de Dios (Peru) bedroht Natur und Mensch. Zur Bekämpfung dieser Zerstörung beschreiten Terre des Hommes Suisse und die Agrargenossenschaft Agrobosque einen alternativen Weg: den Anbau von aromatischem Qualitätskakao. Mit den Einnahmen aus dem Kakaoverkauf können die Lebensbedingungen der Bauernfamilien in der Region verbessert, den Kindern eine bessere Zukunft geboten und zugleich die Umwelt geschützt werden.

What can I do?

Entdecken Sie einen echten Goldschatz und verfolgen Sie die einzelnen Produktionsetappen.

Erfahren Sie alles über diesen etwas anderen Kakao: vom Anbau und der Ernte im peruanischen Amazonasgebiet bis zu seiner Verarbeitung zu Schokolade aus nachhaltiger Produktion.

Die Genossenschaft stellt sich vor

José-Luis Lara leitet die Genossenschaft Agrobosque © Nils Krauer

José-Luis Lara leitet die Genossenschaft Agrobosque © Nils Krauer

Eine Kakaobäuerin präsentiert stolz einige junge Setzlinge © Jérômine Derigny

Eine Kakaobäuerin präsentiert stolz einige junge Setzlinge © Jérômine Derigny

Kakao für eine bessere Zukunft der Kinder in der Region! © Nils Krauer

Kakao für eine bessere Zukunft der Kinder in der Region! © Nils Krauer

Die verheerenden Folgen des Goldabbaus in Madre de Dios © Jérômine Derigny

Die verheerenden Folgen des Goldabbaus in Madre de Dios © Jérômine Derigny

Kakaoschoten kurz nach der Ernte © Jérômine Derigny

Kakaoschoten kurz nach der Ernte © Jérômine Derigny

Schokoladen Drops Zartbitter

Schokoladen Drops Zartbitter

Ihre Unterstützung ist wichtig

«Wir hoffen, dass die Schweizerinnen und Schweizer, die Schokolade ja sehr mögen, uns bei diesem schönen Projekt helfen werden.» Dies der Wunsch von José-Luis Lara, der Verantwortliche der Agrargenossenschaft Agrobosque.
Zur Verwirklichung dieser etwas anderen Schokolade müssen mindestens 500 Interessenten das Endprodukt kaufen wollen. Denn das Absatzvolumen spielt eine wichtige Rolle: Agrobosque möchte 2017 etwa eine Tonne Kakao verkaufen. Wird dieser Absatz nicht erreicht, sind die Transport- und Verarbeitungskosten zu hoch.
Handeln Sie als bewusste KonsumentIn und ermutigen Sie Agrobosque diesen nachhaltigen Ansatz weiterhin zu verfolgen – unterstützen Sie dieses Projekt. Ein herzliches Dankeschön dafür bereits im Voraus!

Weshalb die "Plattform Marktzugang"?

Die modernen Vertriebsketten für Kakao sind für kleine Produzenten wie Agrobosque häufig nachteilhaft. Es gibt stets zahlreiche Zwischenhändler, welche sich auf Kosten der BäuerInnen bereichern wollen. Ziel dieser Plattform ist es daher, den Mitgliedern der Genossenschaft den Marktzugang zu erleichtern und ihnen dabei zu helfen, ihre Qualitätsprodukte ausserhalb Perus abzusetzen.
«Wir haben daher beschlossen, über die Plattform ein Partnerschaftsprojekt mit Terre des Hommes Suisse und Gebana zu machen, um unsere unsere Produkte sichtbar zu machen und unsere Kenntnisse einzubringen», erklärt José-Luis Lara. «Auf diese Weise haben wir einen direkten Zugang zum Schweizer Markt und können die Anzahl der Zwischenhändler verringern und die einzelnen Produktionsetappen für die Verbraucher transparent machen.»

Weitere Projekte von Agrobosque

Gemeinsam mit Terre des Hommes Suisse führt Agrobosque weitere Projekte durch, um die Lebensbedingungen der bäuerlichen Gemeinschaften in der Region zu verbessern.
Diese beinhalten Aktivitäten wie:
  • Diversifizierung der Landwirtschaft im Hinblick auf eine bessere Ernährung
  • Erschliessung alternativer Einkommensquellen: Fischzucht, kleine Tierzuchtbetriebe usw.
  • Schulungen in umweltverträglichen Agrartechniken
  • Einrichtung von Gemüsegärten in den lokalen Schulen
  • Aufklärung der Familien über die sozialen, ökologischen und gesundheitlichen Schäden des Bergbaus
  • Öffentlichkeitsarbeit zu Kinderrechten und Gewaltprävention

Madre de Dios, Peru