Schokolade aus Kamerun

Im tropischen Regenwald Südkameruns bewirtschaften Kleinproduzenten seit über 100 Jahren Kakaopflanzungen. Die Kakaobauern kämpfen noch heute um ihre Existenz. Mit unserer Schokolade «Angélique» möchten wir den Produzenten einen gesicherten Preis garantieren und den Weg zu einer fair gehandelten Schokolade aufzeigen.

428

Schokolade aus Kamerun

Im tropischen Regenwald Südkameruns bewirtschaften Kleinproduzenten seit über 100 Jahren Kakaopflanzungen. Die Kakaobauern kämpfen noch heute um ihre Existenz. Mit unserer Schokolade «Angélique» möchten wir den Produzenten einen gesicherten Preis garantieren und den Weg zu einer fair gehandelten Schokolade aufzeigen.

428

Kakaoanbau ist mit harter und mühsamer Arbeit verbunden, oft unter schwersten klimatischen Bedingungen. Die Vermarktung wird meist zu Ungunsten der Produzenten abgewickelt. Hohe Preisschwankungen, die kaum voraussehbar sind, erlauben den Kakaobauern kein gesichertes Einkommen. Auch fällt der Verkauf des Kakaos mit der Zahlung des Schulgeldes für die Kinder zusammen, die Kakaobauern sind daher auf Bargeld angewiesen und die Käufer haben leichtes Spiel, den Preis möglichst tief zu halten. Mit unserer Schokolade «Angélique» möchten wir den Produzenten einen gesicherten Preis garantieren und den Weg zu einer fair gehandelten Schokolade aufzeigen. 

What can I do?

Bestellen Sie jetzt die hochwertige Schokolade «Angélique» aus Kamerun!

Unterstützen Sie die Kleinbauern mit dem Kauf von Schokolade und verschaffen Sie ihnen dadurch den direkten Zugang zum Markt!

  • Unterstützen Sie die Kleinbauern mit Ihrer Bestellung!

    Already pledged 635 Still needed 1365

Ein Projekt von «Aprofair» und Bi-Ma-Wo

Die Kooperative «Aprofair» hat ihren Sitz in der Ortschaft Endameyos, die in der Nähe der Gemeinde Mvangan in Südkamerun, nahe der Grenze zu Gabun, liegt. Diese Region zählt zum Einzugsgebiet des Kongobeckens, dem zweitgrössten zusammenhängenden tropischen Regenwald unseres Planeten. Die Kooperative vertritt die Kleinproduzenten der Gegend und begleitet die Produktion, die Fermentierung und den Transport. Seit über zehn Jahren besteht ein enger Kontakt zwischen den Verantwortlichen der Bi-Ma-Wo GmbH in der Schweiz und «Aprofair» in Südkamerun. Bis anhin galt das Augenmerk einer nachhaltigen technischen Unterstützung, sowie der Förderung von agroforstwirtschaftlichen Anbausystemen zum Schutz des tropischen Regenwaldes. Nun werden erstmals Kakaobohnen aus dieser Region direkt der Schokoladeproduktion in der Schweiz zugestellt, ohne Zwischenhandel. Von Endemayos wird der Kakao mit einem Kleintransporter zum Schiffshafen nach Douala gebracht und von dort in die Schweiz verschifft.

Schokolade «Angélique»

Ein Agrarfachmann erklärt den Bauern, wie sie die Kakaobohnen schonender der Kakaofrucht entnehmen können.

Ein Agrarfachmann erklärt den Bauern, wie sie die Kakaobohnen schonender der Kakaofrucht entnehmen können.

Während den regelmässigen Weiterbildungsmodulen tauschen die Kakaoproduzenten ihre Probleme aus und besprechen diese.

Während den regelmässigen Weiterbildungsmodulen tauschen die Kakaoproduzenten ihre Probleme aus und besprechen diese.

Die Kakaobohnen werden auf Matten an der Sonne getrocknet, bis sie den idealen Feuchtigkeitsgrad von etwa acht Prozent erreicht haben.

Die Kakaobohnen werden auf Matten an der Sonne getrocknet, bis sie den idealen Feuchtigkeitsgrad von etwa acht Prozent erreicht haben.

Ökologischer Mehrwert dank Mischkulturen

Die nachhaltig gepflegten Kakaoplantagen werden mit einheimischen Nutzpflanzen kombiniert angelegt. Diese Mischkulturen mit einheimischen Frucht- und Nussbäumen ergeben sowohl einen ökologischen, wie auch einen ökonomischen Mehrwert. Die Nichtholzprodukte generieren nämlich im Vergleich zum Holzverkauf ein Mehrfaches an Einnahmen. Gleichzeitig wird der Regenwald in seiner Artenvielfalt durch die Bevölkerung selber geschützt.  Darüber hinaus verarbeitet die Kooperative eine fixe Menge an Kakaobohnen zu Kakaobutter, die sie auf dem lokalen Markt mit Gewinn verkaufen kann. 

Dank erhöhten Einnahmen können die Kakaobauern Investitionen in die Infrastruktur tätigen, das Schulgeld ihrer Kinder bezahlen, sowie die Betreuung der Waisenkinder der Region unterstützen, für die keine staatlichen Institutionen vorhanden sind. Auch in der Schweiz beachtet die Schokolade «Angélique» soziale und ökologische Aspekte. So werden Jugendliche aus Sozialprogrammen die Verpackung der Schokolade übernehmen. «Angélique» – Schokolade aus reinen Kakaobohnen aus Endameyos, Südkamerun! 

Endameyos in Kamerun

Interessiert Sie dieses Projekt?

Dann tragen Sie sich hier ein und wir halten Sie regelmässig über die Entwicklung des Projekts auf dem Laufenden.
428